Zum Inhalt springen

Land/Region

Liquid error (sections/main-article line 45): invalid url input
Porady

Was Sie über Stahl wissen sollten, bevor Sie Handwerkzeuge kaufen

Auf den Verpackungen von Handwerkzeugen findet man sehr häufig Abkürzungen wie: CrV, CrNI, Cr-Mo oder die kurze Beschreibung „Stahlwerkzeug“ (poln. „stal narzędziowa“). Diese Angaben informieren den Verbraucher darüber, aus welcher Art Stahl das Produkt hergestellt wurde. Vor dem Kauf von Werkzeugen lohnt es sich, auf diese Kennzeichnungen zu achten und sich mit ihrer Bedeutung vertraut zu machen. Um die genannten Abkürzungen richtig zu interpretieren, sollte man wissen, dass die Klassifikation von Stählen nach unterschiedlichen Kriterien erfolgt. Eines davon ist die chemische Zusammensetzung, wobei zwischen legierten und unlegierten Stählen unterschieden wird. Legierter Stahl – eine Eisen-Kohlenstoff-Legierung mit gezielt zugefügten Legierungselementen. Diese Zusätze kommen in unterschiedlichen Mengen vor – von Spuren bis zu mehreren Prozent. Als Komponenten sind sie sehr wichtig, da sie die Eigenschaften des Stahls erheblich beeinflussen und verändern. Zu den gebräuchlichsten Legierungselementen gehören: Molybdän, Vanadium, Aluminium, Wolfram, Nickel, Chrom, Mangan, Silizium, Titan, Niob und Kobalt. Um die Festigkeit zu erhöhen und die Sprödigkeit zu verringern, verwendet man bei der Herstellung von Handwerkzeugen:
  • Chrom-Vanadium-Stahl (CrV) – gekennzeichnet durch erhöhte Korrosions- und Rostbeständigkeit. Der Legierungszusatz Chrom verbessert deutlich die Härtbarkeit des Stahls. Der Zusatz Vanadium erhöht die Zähigkeit des Stahls bei der Wärmebehandlung, was sich positiv auf die Widerstandsfähigkeit gegen hohe Temperaturen und das Verformungsvermögen auswirkt.
  • Chrom-Nickel-Stahl (CrNI) – zeichnet sich durch sehr hohe Beständigkeit gegenüber korrosiven Einflüssen wie Meerwasser oder Schwefelsäure aus. Neben der Säurebeständigkeit weist dieser Stahl auch Hitzebeständigkeit und Warmfestigkeit auf.
  • Chrom-Molybdän-Stahl (Cr-Mo) – deutlich leichter, wodurch Produkte aus diesem Stahl bei geringerer Eigenmasse besonders belastbar sind. Der Legierungszusatz Molybdän erhöht die Dehnbarkeit des Stahls bei hohen Temperaturen und verhindert Verformungen. Er erhöht außerdem die allgemeine Korrosionsbeständigkeit des Stahls in feuchter und saurer Umgebung.
Unlegierter (Kohlenstoff-)Stahl – eine Eisen-Kohlenstoff-Legierung ohne gezielt zugesetzte Legierungselemente. Der Anteil anderer Elemente als Kohlenstoff ist gering – sie sind Verunreinigungen und Beimengungen, deren Entfernung aus Kostengründen meist nicht wirtschaftlich ist. Es sind vor allem der Kohlenstoffanteil und die Wärmebehandlung der Legierung, die die Eigenschaften und das Verhalten unlegierter Stähle bestimmen. Unlegierter Stahl wird im Allgemeinen für Bauteile mit einfacher Konstruktion und solche eingesetzt, die hohe Zugfestigkeit erfordern (z. B. Druckbehälter). Aus unlegiertem Werkzeugstahl mit einem Kohlenstoffgehalt von etwa 0,6–1,5% werden einige Handwerkzeuge gefertigt. Die Arbeitsflächen solcher Werkzeuge sind hart und der Stahl lässt sich gut härten.
30 Tage Rückgaberecht

30 Tage Rückgaberecht

Erweiterte Garantie bis zu 4 Jahre

Erweiterte Garantie bis zu 4 Jahre

Kostenloser Versand ab 199 zł

Kostenloser Versand ab 199 zł