Hoegert-Leitfaden: Schneiden und Schleifen mit dem Winkelschleifer. Wie man es effektiv und sicher macht?
Ein Winkelschleifer ist ein vielseitiges Werkzeug, ideal zum Schleifen, Bürsten, Polieren und Entfernen von Rost. Er eignet sich hervorragend zum Glätten von Unebenheiten in Stein sowie zum Entfernen von Graten aus Metall. Auf einigen Metalloberflächen, insbesondere an Schweiß- oder Schnittstellen, können scharfe Stellen und Kanten auftreten, die mit einer Schleifscheibe geglättet werden können. Ein Winkelschleifer eignet sich auch zum Schneiden von Metall, Stein, Beton und Keramikfliesen. Dank verschiedener Zubehörteile kann er zum Schleifen, Polieren und Reinigen eingesetzt werden.
Wie sorgt man für Sicherheit bei der Arbeit mit dem Winkelschleifer?
Was bedeutet richtiges Schneiden mit dem Winkelschleifer? Wie schleift man verschiedene Materialien richtig? Diese Begriffe umfassen nicht nur die Kunst, saubere Schnitte ohne Grate und Risse auszuführen, sondern auch die Sorge um die eigene Sicherheit und die von Unbeteiligten. Daher sollte man vor Arbeitsbeginn die grundlegenden Sicherheitsregeln (BHP) beachten. Das Schneiden mit dem Winkelschleifer kann schädlichen Staub erzeugen, und herausgeschleuderte Partikel des bearbeiteten Materials und bis zur Rotglut erhitzte Metallspäne können Verbrennungen oder Verletzungen verursachen. Wie bereitet man sich also richtig auf die Arbeit vor?
Geeignete Kleidung zum Schneiden mit dem Winkelschleifer
Es ist ratsam, bereits im Voraus für geeigneteSchutzkleidung für die Arbeit mit dem Winkelschleifer zu sorgen. Welche Schutzkleidung ist dabei am wichtigsten?
Funken und Metallspäne sind besonders gefährlich für die Augen. Deshalb sollte zur Grundausstattung des Winkelschleifer-Bedienerseine Schutzbrille gehören. Alternativ kann auch ein durchsichtiger Gesichtsschutz dienen, der das gesamte Gesicht abdeckt.
Auch die Haut der Hände ist Brandgefahren ausgesetzt. Daher sollten bei der Arbeit unbedingtSchutzhandschuhe getragen werden. Sie schützen zudem vor Schnittverletzungen beim Heben abgeschnittener Teile – diese können Grate und scharfe Kanten
Aufgewirbelter Staub, insbesondere in geschlossenen Räumen, kann die Atemwege gefährden. Es ist ratsam,eine Halbmaske beim Schneiden von Ziegeln, Wänden und anderen staubenden Materialien zu tragen.
Weitere Kleidungsstücke sollten am Körper anliegen. Weite Teile der Kleidung können sich während der Arbeit in die Maschine einziehen.
Vorbereitung des Arbeitsplatzes
Bevor wir die Frage beantworten, wie man einen Winkelschleifer richtig einsetzt, müssen wir den Arbeitsplatz entsprechend vorbereiten. Einerseits ist das aus Sicherheitsgründen wichtig, andererseits erhöht es den Arbeitskomfort und erleichtert das Schneiden.Der beste Ort zum Arbeiten mit dem Winkelschleifer ist eine Werkbank in der Werkstatt. Häufig werden Materialien jedoch außerhalb der Werkstatt zugeschnitten oder geschliffen. In diesem Fall sollte das zu bearbeitende Werkstück stabil positioniert werden. Es ist sehr wichtig, die Umgebung des Arbeitsplatzes aufzuräumen. Besonderes Augenmerk gilt brennbaren Materialien, die durch Funken Feuer fangen können.Stellen Sie schließlich sicher, dass während der Arbeit niemand in Ihrer Nähe vorbeigehen muss. So müssen Sie die Umgebung nicht beobachten, sondern können sich auf das korrekte Ausführen des Schnitts konzentrieren.
Überprüfen Sie den Winkelschleifer, bevor Sie zu schneiden beginnen
Bevor Sie das Gerät einschalten, sollten Sie es gründlich ansehen und prüfen, ob es einsatzbereit ist. Dabei helfen einige einfache Fragen:
Ist die geeignete Scheibe zum Schneiden oder Schleifen des jeweiligen Materials montiert? Mehr Informationen zur richtigen Auswahl von Scheiben haben wir weiter im Artikel gegeben.
Ist die Scheibe korrekt montiert und die Mutter vollständig angezogen?
Ist der Scheibenschutz montiert?
Ist der Zusatzhandgriff fest angezogen und stabil?
Oft genügt ein Blick, um sicherzustellen, dass alles einsatzbereit ist. Wenn Sie jedoch noch keine Erfahrung haben, nehmen Sie sich mehr Zeit für eine genaue Überprüfung des Winkelschleifers. Jegliche Anzeichen von Beschädigungen am Gerät sollten Zweifel wecken.
Auswahl der Scheibe zum Schneiden und Schleifen
Je nach Material und Aufgabe werden verschiedene Scheibentypen verwendet. Beim Wechsel sollte das Gerät vom Netz getrennt werden, und bei Akkuschleifern den Akku entnehmen. So kann das Gerät beim Wechsel des Zubehörs nicht versehentlich starten. Welche Scheiben werden am häufigsten verwendet?
Schleifscheiben eignen sich für grobes Schleifen von Metall- oder Steinmaterialien. Sie sind nicht für die Bearbeitung von Kunststoff oder Holz geeignet.
Faserscheiben, die mit einer Schicht Schleifmittel beschichtet sind, eignen sich für die Bearbeitung nahezu aller Materialien.
Lamellenscheiben, alternativ zur groben Scheibe verwendet, haben aufgesetzte Plättchen aus Schleifmaterial. Diese Bauweise garantiert eine bessere geschliffene Oberfläche mit weniger sichtbaren Riefen.
Hartmetallscheiben, wie eine Stahlscheibe, werden zur Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen eingesetzt.
Diamantscheiben werden hauptsächlich zur Bearbeitung von Stein verwendet.
Metallscheiben zum Schneiden von Metall mit einer Dicke bis zu 3 mm sorgen für präzisere Schnitte, weniger Erwärmung und eine höhere Sicherheit bei der Arbeit.
Segmentierte Metallscheiben dienen zum Schneiden von Beton, eignen sich aber auch für Keramik.
Holztrennscheiben ähneln der Führung einer Kettensäge, wobei die Zähne der Kette fest mit der Scheibe verbunden sind. Das erhöht die Effizienz und verhindert die Entstehung hoher Temperaturen.
Bei der Auswahl der Scheibe ist auch ihre Größe wichtig, die der Größe des Winkelschleifers entsprechen muss. Es ist verboten, größere oder kleinere Scheiben als vom Hersteller empfohlen zu verwenden.
Wie schneidet man mit dem Winkelschleifer? Die wichtigsten Regeln
Wenn Sie für Sicherheit gesorgt und den Arbeitsplatz entsprechend vorbereitet haben, können Sie mit der eigentlichen Aufgabe beginnen. Also wie schneidet man mit dem Winkelschleifer? Vor allem sollten die allgemeinen Regeln beachtet werden:
Das Gerät muss immer mit beiden Händen gehalten werden. Der Zusatzhandgriff darf nur für den Transport oder zum Umbau auf die andere Seite des Gehäuses demontiert werden.
Der Winkelschleifer sollte beim Schneiden stets senkrecht zum Werkstück gehalten werden. Polieren oder Anritzen kann auch längs entlang des Elements durchgeführt werden.
Während des Schneidens oder Schleifens sollten die Funken in Richtung des Bedieners fallen.
Bei Einklemmen der Scheibe oder dem Auftreten besorgniserregender Anzeichen ist das Gerät unverzüglich auszuschalten.
Wenn Sie die grundlegenden Arbeitsregeln beachten, fragen Sie sich vielleicht, wie man mit dem Winkelschleifer einfach schneidet. Das ist zu einem großen Teil eine Frage des richtigen Drucks der Scheibe auf das Material. Bei zu wenig Druck kann sich die Scheibe vom Werkstück lösen, wodurch der Schnitt ungleichmäßig wird. Zu starkes Andrücken des Winkelschleifers kann dazu führen, dass die Scheibe im Material blockiert.Prüfen Sie auch, ob das Gerät eine Drehzahlregelung hat. Zwar verlängert eine Reduzierung die Arbeitszeit, sie bietet jedoch eine bessere Kontrolle über den Schleifer, wodurch die Ausführung der Aufgabe einfacher wird.
Metallschneiden mit dem Winkelschleifer
Das Schneiden von Metall mit dem Winkelschleifer erfolgt immer bei hoher Drehzahl. In der Anfangsphase des Anritzens ist es wichtig, den Griff stabil zu halten. Anschließend wird der Einschnitt vertieft, bis das Werkstück durchtrennt ist. Was ist die richtige Schneidrichtung mit dem Winkelschleifer? Am besten beginnt man den ersten Schnitt von der eigenen Seite – so verdeckt der Schleifer die zuvor markierte Schnittlinie nicht. Besondere Vorsicht ist am Ende des Schnitts geboten, da Metall sich oft unter seinem eigenen Gewicht bricht.
Schneiden von Keramikfliesen mit dem Winkelschleifer
Zum Schneiden von Keramikfliesen werden in der Regel spezielle Werkzeuge verwendet: Fliesenschneider oder elektrische Trennschneider. Diese erlauben jedoch keine Bogen- oder Rundschnitte. In solchen Fällen ist der Winkelschleifer hilfreich. Er erfordert jedoch große Aufmerksamkeit und eine sichere Kontrolle über das Gerät. Wie schneidet man Fliesen mit dem Winkelschleifer? Vor allem verwendet man hierfür eine spezielle zahnlose Diamantscheibe für Fliesen. Beginnen Sie den Schnitt von sich weg und führen dann langsam einen Schnitt entlang der markierten Linie aus. Am schwierigsten ist das Schneiden von Feinsteinzeug mit dem Winkelschleifer, da es das härteste Material ist und gleichzeitig (wie alle Fliesen) sehr spröde. Es ist auch ratsam, das Material langsam in mehreren Durchgängen zu trennen, beginnend mit kleineren Bögen.
Schneiden harter Materialien mit dem Winkelschleifer
Manchmal ist es auch erforderlich, gelegentlich mit dem Winkelschleifer harte Baustoffe zu schneiden. Dafür werdenDiamantscheiben für Ziegel und Beton eingesetzt. Eine große Einschränkung ist der kleine Scheibendurchmesser sowie die fehlende Möglichkeit für Dauerbetrieb aufgrund der Überhitzungsgefahr des Geräts. Winkelschleifer eignen sich jedoch zum Schneiden kleinerer Teile oder zum Zuschneiden von Pflastersteinen entlang eines Bogens oder einer Knicklinie. Um die Lebensdauer der Scheibe zu erhöhen und die Staubentwicklung zu reduzieren, kann das Werkstück von Zeit zu Zeit mit Wasser benetzt werden.
Schneiden von Holz mit dem Winkelschleifer
Kann man mit dem Winkelschleifer Holz schneiden? Das hängt von der Dicke des Elements ab. Bei flachen Brettern ist das problemlos möglich, bei dicken Balken schneidet man besser mit einer Holzsäge. Der Schnitt beginnt mit mehreren Einschnitten, die anschließend vertieft werden, bis das Werkstück durchtrennt ist. Es ist sinnvoll, dafür eine spezielle Holzscheibe zu verwenden, die Arbeit kann aber auch mit einer Universalscheibe ausgeführt werden.
Schneiden von Paneelen mit dem Winkelschleifer
Obwohl zum Schneiden von Fußbodenpaneelen meist eine Säge oder eine Stichsäge verwendet wird, ist diese Arbeit auch mit einem Winkelschleifer möglich. Bei dünnen Holzwerkstoffen verwendet man eine Holzscheibe oder eine Universalscheibe. Das Schneiden von Paneelen mit dem Winkelschleifer verläuft schnell und einfach, hauptsächlich aufgrund der geringen Dicke des Werkstücks.
Wie erhält man die Lebensdauer des Winkelschleifers? Richtige Wartung nach der Arbeit
Sie wissen nun, wie man mit dem Winkelschleifer arbeitet. Wie sorgt man jedoch für seine Lebensdauer? Die richtige Wartung des Geräts ist sehr wichtig. Vor allem sollten die passenden Scheiben verwendet und eine Überhitzung des Motors vermieden werden (bei längerer Arbeit machen Sie häufige Pausen, damit der Motor abkühlen kann). Das Nichtbeachten dieser beiden Regeln kann das Ausfallrisiko um bis zu 50 % erhöhen. Üben Sie während der Arbeit keinen zu großen Druck aus, um den Motor nicht übermäßig zu belasten. Nach dem Ausschalten kann sich die Scheibe noch eine Zeit lang weiterdrehen. Warten Sie daher, bis sie zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie sie beiseitelegen.Denken Sie auch daran, das Gerät an einem trockenen Ort aufzubewahren. Nicht verwendete Akkus sollten von Zeit zu Zeit gemäß den Empfehlungen in der Bedienungsanleitung geladen werden. So wird ihre Kapazität nicht beeinträchtigt. Regelmäßige Reinigung, insbesondere der Lüftungsöffnungen des Motors, verlängert ebenfalls die Lebensdauer des Winkelschleifers.
Die Warnweste fürs Auto sollte in jedem Fahrzeug vorhanden sein – im Pannenfall ermöglicht sie dem neben dem Fahrzeug stehenden Fahrer, auch nach Einbruch der Dunkelheit sichtbar zu bleiben. Allerdings Warnwesten mit hoher Sichtbarkeit sind auch ein unverzichtbarer Bestandteil der Ausrüstung von Bauarbeitern, Straßenbauern und vielen anderen Tätigkeiten. Erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf einer Warnweste achten sollten!
Ist eine Warnweste Pflicht?
Die Warnweste ist ein kostengünstiges Kleidungsstück, das jeder haben sollte. Sie ist nicht nur im Auto nützlich, sondern auch beim Radfahren nach Einbruch der Dunkelheit oder als Schutz für Fußgänger, die am Fahrbahnrand unterwegs sind.
Muss man eine Warnweste im Auto haben? Die polnischen Vorschriften schreiben Fahrern dies nicht vor. Sie verlangen unter anderem das Mitführen eines Warndreiecks und eines Feuerlöschers. Auch wenn Sie kein Bußgeld für das Fehlen einer Warnweste erhalten, lohnt es sich auf jeden Fall, eine zu besitzen. Wenn Sie oft mit Mitfahrern unterwegs sind, sollten Sie am besten Warnwesten in ausreichender Anzahl anschaffen, um bei Bedarf auch dem Beifahrer Sichtbarkeit zu gewährleisten.
Warnweste mit reflektierenden Streifen – Pflicht in vielen Berufen
Während eine Weste mit hoher Sichtbarkeit für Motorrad, Fahrrad oder Auto gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, ist sie in einigen Berufen dennoch Pflicht. Professionelle Warnschutzkleidung ist ein notwendiger Bestandteil der Arbeitskleidung von Flughafenpersonal, Bedienern schwerer Maschinen, Bauarbeitern sowie Personen, die dienstlich auf Straßen oder im Bahnbereich tätig sind.
Bezüglich Warnwesten verlangen die Vorschriften im Jahr 2023, dass sie eine der drei Farben haben müssen: Gelb, Orange oder Rot. Neben fluoreszierenden Farben müssen sie auch reflektierende Elemente besitzen.
Warnkleidung mit hoher Sichtbarkeit wird in Klasse 1, 2 und 3 unterteilt. Bei Warnwesten sind nur die Klassen 1 und 2 möglich, da in Klasse 3 Reflexstreifen an Ärmeln oder Hosenbeinen erforderlich sind. Eine solche Norm erfüllen zum Beispiel Warnjacken.
Eine Warnweste der Klasse 1 muss 0,14 m2 fluoreszierende Grundfläche haben, während die Gesamtfläche der Reflektoren 0,10 m2 betragen muss. Für Klasse 2 liegen diese Werte bei 0,50 m2 bzw. 0,13 m2. Eine professionelle Weste der Klasse 2 ist ORLA Kamizelka ostrzegawcza. Erhältlich in zwei Farben – Orange und Gelb – erfüllt sie die EU-Normen EN ISO 20471 sowie EN ISO 13688. Zwei reflektierende Streifen mit einer Breite von 5 cm sorgen für Sichtbarkeit, und die anatomische Passform gewährleistet den Tragekomfort der Warnweste sowohl bei beruflichen Tätigkeiten als auch beim Fahrrad- oder Motorradfahren oder zu Fuß.
Warnweste Sommer und Winter nach Bedarf
Wenn Sie eine Warnweste für Fußgänger, Radfahrer oder Motorradfahrer auswählen, achten Sie in erster Linie auf die Größe und die Materialqualität. Entgegen der Erwartung ist die Passform sehr wichtig – besonders wenn Sie die Weste längere Zeit tragen. Solche den Körper schützende Schutzkleidung ist in Standardgrößen von S bis 3XL erhältlich. Wichtig ist, dass diese Produkte nicht in Warnwesten für Damen und Herren unterteilt sind – es handelt sich um universelle Kleidungsstücke mit einfachem Schnitt.
In den kühleren Monaten bieten gepolsterte Arbeitswarnwesten Schutz vor Kälte, Wind und Niederschlägen. Das Modell REMS Kamizelka ostrzegawcza ocieplana verfügt über eine warme Innenlage. Ein zusätzliches Komfortmerkmal ist ein Reißverschluss statt der traditionellen Klettverschlüsse. Diese Lösung bietet besseren Schutz vor niedrigen Temperaturen und Witterungseinflüssen. Die Warnweste REMS hat außerdem zwei Innentaschen, die das Verstauen nützlicher Arbeitsutensilien ermöglichen.
Wie viel kostet eine reflektierende Warnweste?
Der Kauf einer reflektierenden Warnweste (BHP) wird Ihr Haushaltsbudget kaum belasten, wenn Sie beim Radfahren sichtbar sein oder eine solche wichtige Absicherung im Auto haben möchten.
In Geschäften und bei Online-Auktionen findet man auch deutlich günstigere Produkte. Unterscheiden sich gelbe und orange Warnwesten für 4–5 zł von denen eines bewährten Herstellers für einige Dutzend Złoty? Obwohl sie auf den ersten Blick ähnlich aussehen können, merken Sie den Unterschied an der Nutzungsdauer. Das reflektierende Material hochwertiger Warnwesten ist deutlich haltbarer – es bleibt auch nach vielen Waschgängen in Form. Günstige Warnwesten verlieren dagegen oft schon nach 2–3 Wäschen ihre Eigenschaften.
Wenn Sie also nicht zwei Jahre lang in einer nie gewaschenen Weste herumlaufen möchten, wählen Sie ein Produkt höherer Klasse. Qualität ist besonders wichtig, wenn Sie Warnwesten für Ihre Mitarbeiter anschaffen.
Natürlich zahlen Sie mehr für eine gefütterte Warnweste mit Taschen. Für das zuvor erwähnte REMS-Modell zahlen Sie 166 zł. In diesem Fall sollte man jedoch besonders auf die Qualität achten. Eine Weste minderer Qualität aus nicht atmungsaktivem Material verursacht bei der Arbeit deutlichen Tragekomfortverlust. Es ist definitiv besser, auf Produkte eines bewährten Herstellers von Warnwesten zu setzen.Autor: Paweł Sokołowski
WAS IST DAS CE-ZEICHEN?
Die Kennzeichnung CE (Conformité Européenne) ist ein europäisches Konformitätszeichen. Die Verwendung auf der Produktverpackung weist darauf hin, dass der Hersteller die entsprechenden Anforderungen in den europäischen Richtlinien/Verordnungen sowie in den europäischen Normen für das betreffende Erzeugnis angewendet und erfüllt hat. Ein Produkt, das die Sicherheitsanforderungen erfüllt, wird mit dem CE-Zeichen versehen und gibt dem Anwender damit die Information, dass es sicher ist und ordnungsgemäß in den Verkehr gebracht wurde.
Nach der Abschaffung aller Handelshemmnisse zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und der Etablierung einer gemeinsamen Politik gegenüber Partnerländern außerhalb der EU wurde im Gemeinschaftsgebiet ein freier Warenverkehr geschaffen. Die wichtigste verbleibende Handelsbarriere waren jedoch die nationalen Anforderungen z. B. an Qualität und Sicherheit von Erzeugnissen. Die von den Staaten angewandten nationalen Regelungs- und Normensysteme unterschieden sich oft erheblich. Dies führte zu einer Reihe von Problemen für Hersteller, die ihr Produkt in verschiedenen Ländern verkaufen wollten und daher jeweils unterschiedliche Anforderungen erfüllen mussten.
Aus Gründen des Verbraucherschutzes konnten die Normen nicht abgeschafft werden; die einzige Lösung bestand daher in der Harmonisierung der nationalen Systeme, sodass Waren im gesamten Gemeinschaftsgebiet denselben Anforderungen unterliegen.
1993 wurden auf Ebene der Europäischen Union die sogenannten RICHTLINIEN DES NEUEN ANSATZES geschaffen. Sie legten die grundlegenden Sicherheitsanforderungen für verschiedene Produktgruppen fest, die erfüllt sein müssen, bevor die Produkte auf den Binnenmarkt der Europäischen Union gebracht oder in Verkehr gegeben werden dürfen.
IST DIE CE-KENNZEICHNUNG VERPFLICHTEND ODER FREIWILLIG?
Wenn ein Erzeugnis unter eine der Richtlinien des Neuen Ansatzes fällt, ist die CE-Kennzeichnung verpflichtend.
Das Anbringen der CE-Kennzeichnung an Erzeugnissen, die nicht unter die Richtlinien des Neuen Ansatzes fallen, ist verboten.
WER KANN DAS CE-ZEICHEN VERGEBEN?
Die CE-Kennzeichnung kann vom Hersteller oder dessen bevollmächtigtem Vertreter angebracht werden. Die meisten Erzeugnisse fallen unter Modul A, also das Modul der Eigenprüfung durch den Hersteller. Handelt es sich um ein anderes Modul (B oder D), muss in Zusammenarbeit mit einer benannten Stelle (Zertifizierungsinstitut) ein EU-Typprüfbescheinigung erlangt werden.
WAS IST EIN CE-ZERTIFIKAT?
Der Begriff „CE-Zertifikat“ existiert in der Terminologie der Richtlinien des Neuen Ansatzes nicht. Wenn jemand von einem CE-Zertifikat spricht, meint er höchstwahrscheinlich die EU-Konformitätserklärung oder die EU-Typprüfbescheinigung, die die Übereinstimmung des Produkts mit der entsprechenden EN-Norm bestätigt.
Derzeit wird das Kennzeichnungs- und Zertifizierungsverfahren durch die Verordnung (EU) 2016/425 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2016 über persönliche Schutzausrüstung und zur Aufhebung der Richtlinie 89/686/EWG geregelt.
Quelle: https://www.oznakowanie-ce.plAutor: Grzegorz Nowak
Im Jahr 2022 wurden in Polen insgesamt 66.606 Arbeitsunfälle gemeldet. 365 der Verletzten erlitten sehr schwere Verletzungen, und die Anzahl der tödlichen Unfälle belief sich auf 180. In nahezu 80 % der Fälle waren die unteren oder oberen Extremitäten betroffen. Zu den häufigsten Ursachen zählte der Kontakt mit unbeweglichen oder beweglichen Gegenständen. Diese Daten zeigen deutlich, wie wichtig es ist, den Arbeitnehmern geeignete Schutzkleidung zur Verfügung zu stellen.
Unterschiede zwischen Schutzkleidung und Arbeitskleidung
Zuerst sollte jedoch ein wichtiger Irrtum aufgeklärt werden. Die Bezeichnungen „Schutzkleidung (BHP)“ und „Arbeitskleidung“ werden oft synonym verwendet. Sie bedeuten jedoch nicht dasselbe. Um diese Frage vollständig zu beantworten, ist es sinnvoll, die genauen Definitionen beider Begriffe kennenzulernen.
Definition von Arbeits- und Schutzkleidung
Arbeitskleidung ist Kleidung, die in der Arbeitsumgebung getragen wird, wenn ein hohes Risiko besteht, die Oberbekleidung zu verschmutzen oder zu beschädigen. Mit anderen Worten ersetzt Arbeitskleidung die persönliche Kleidung des Arbeitnehmers in Situationen, in denen diese während der Ausübung der Tätigkeit verschmutzt oder zerstört werden könnte. Die Verwendung einheitlicher Arbeitskleidung kann auch mit dem Aufbau der Markenwiedererkennung verbunden sein (z. B. Mitarbeiter von Banken oder Versicherungsunternehmen).
Und was ist Schutzkleidung? Die Definition besagt, dass es sich um Kleidung handelt, die in der Arbeitsumgebung getragen wird, um die persönliche Kleidung zu bedecken oder zu ersetzen. Darüber hinaus ist sie so konzipiert, dass sie Schutz vor Gefahren bietet. Beide Bedingungen müssen erfüllt sein; daher ist Arbeitskleidung, die nicht vor bestimmten gefährlichen Stoffen oder Ereignissen schützt, keine Schutzkleidung.
Einsatzbereiche von Arbeits- und Schutzkleidung
Wann wird Schutzkleidung getragen? Beispiele für solche Situationen finden sich in allen Industriezweigen. Am häufigsten wird sie von Beschäftigten in Produktionshallen und im Außendienst verwendet und dient dem Schutz vor Stößen und Schnittverletzungen (wie Schutzschuhe mit Stahlkappe). Es gibt auch Schutzkleidung zum Schweißen oder dicke Schürzen für Labormitarbeiter, die mit gefährlichen Stoffen in Kontakt kommen.
Arbeitskleidung wird noch häufiger verwendet. Man findet sie in Einrichtungen, die auf die Wiedererkennbarkeit ihrer Marke achten, die auch mit der Kleidung der Mitarbeiter verbunden ist. Arbeitsuniformen werden auch weit verbreitet in der Gastronomie eingesetzt.
Arten von Schutz- und Arbeitskleidung
Jede Kleidung kann nach dem Kleidungsstück, das sie darstellt, unterteilt werden: Schutzhandschuhe oder Arbeitshandschuhe, Hosen, Jacken, Schuhe oder Westen. Es lohnt sich jedoch, der Einteilung der Schutzkleidung nach dem Faktor, vor dem sie schützen soll, größere Aufmerksamkeit zu schenken. In diesem Kontext kann man beispielsweise unterscheiden:
Schutzkleidung für Schweißer, die vor elektrischem Lichtbogen, Verbrennungen und Spritzern schützt.
Ausrüstungen für Arbeiten in der Höhe.
Isolierende Schutzkleidung, die von Elektrikern verwendet wird.
Warnkleidung/Reflektierende Kleidung, die Straßenarbeiter sowie Einsatzkräfte am Unfallort schützt.
Chemikalienschutzkleidung, die kurzzeitigem Kontakt mit gefährlichen ätzenden Stoffen standhält.
Gehörschutz der vor zu lauten Betriebsgeräuschen schützt.
Schwer entflammbare Schutzkleidung für Feuerwehrleute und Personen, die in der Nähe von offenem Feuer arbeiten.
Außerdem können Kategorien von Schutzkleidung auch die Jahreszeiten betreffen, wie winterliche und sommerliche Schutzkleidung.
Kennzeichnungen von Schutzkleidung
Arten von Schutzkleidung können auch nach den Körperbereichen charakterisiert werden, die sie schützen sollen.
Schutzkleidung (Symbol U).
Schutzmittel für die unteren Gliedmaßen (Symbol N).
Schutzmittel für die oberen Gliedmaßen (Symbol R).
Kopfschutz (Symbol G).
Gesichts- und Augenschutz (Symbol T).
Gehörschutz (Symbol S).
Atemschutz (Symbol D).
Absturzsicherung (Symbol W).
Isolierende Mittel für den gesamten Körper (Symbol I).
Wie wählt man also die geeignete Schutz- und Arbeitskleidung für den eigenen Arbeitsplatz aus? Dafür ist immer der Arbeitgeber verantwortlich!
Pflichten des Arbeitgebers in Bezug auf Schutz- und Arbeitskleidung
Nach den geltenden Arbeitsschutzvorschriften ist der Arbeitgeber verpflichtet, dem Arbeitnehmer kostenlose Arbeits- und Schutzkleidung sowie persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen, wenn dies die Arbeitsbedingungen erfordern. Entscheidend sind dabei die im jeweiligen Arbeitsumfeld herrschenden Bedingungen und nicht etwa die Bezeichnung der Stelle. Aus diesem Grund können Arbeitnehmer in ähnlichen Positionen bei verschiedenen Unternehmen unterschiedliche Kleidungssätze erhalten.
Schutzkleidung: Pflicht des Arbeitgebers
Der Arbeitgeber ist verpflichtet festzulegen, welche professionelle Arbeits- und Schutzkleidung den einzelnen Arbeitnehmern benötigt wird. Dies geschieht meist im Dialog mit den Arbeitnehmern oder deren Vertretung. Anschließend werden diese Festlegungen in die Arbeitsordnung aufgenommen, die die Bedingungen des Aufenthalts am Arbeitsplatz sowie die Ausstattung der Arbeitnehmer mit Werkzeugen, Materialien, Schutz- und Arbeitskleidung sowie persönlicher Schutzausrüstung und Hygiene regelt. In der Regel werden die Details in einer Tabelle mit der Zuteilung der Schutzkleidung für jede Position dargestellt.
Vom Arbeitgeber bereitgestellte Arbeitskleidung und -schuhe
Arbeits- und Schutzkleidung wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Zugleich bleibt sie stets Eigentum des Arbeitgebers. Das bedeutet, dass nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses alle persönliche Schutzausrüstungen sowie die zugeteilte Kleidung an den Vorgesetzten zurückzugeben sind. Auch bei Beschädigung der Kleidung durch Verschulden des Arbeitnehmers ist eine Erstattung der Anschaffungskosten erforderlich (unter Berücksichtigung der Abschreibung).
Pflichten des Arbeitgebers in Bezug auf die Sicherheit der Arbeitnehmer
Zu den Pflichten des Arbeitgebers in Bezug auf Schutzkleidung und Arbeitskleidung gehört auch deren Reinigung sowie Instandhaltung, Reparatur, Entstaubung oder Desinfektion. Häufig waschen Arbeitnehmer jedoch ihre Arbeitskleidung selbst. In diesem Fall steht ihnen eine Kostenerstattung für die entstandenen Aufwendungen zu.
Normen und Zertifikate für Arbeits- und Schutzkleidung
Arbeitskleidung bedarf keiner Zertifizierung, da ihre Hauptaufgabe der Schutz vor Verschmutzung oder Beschädigung der persönlichen Kleidung ist. Spezialschutzausrüstung für Beschäftigte muss jedoch bestimmte Normen und Kriterien erfüllen, damit sie am Arbeitsplatz wirksam vor Gefahren schützt.
Bekleidungsstoffe: Co decyduje o ich właściwościach ochronnych?
Schutzkleidung wird aus natürlichen Materialien (Baumwolle), halbsynthetischen (zellulosebasierten) sowie synthetischen Materialien (Polyester oder Polyamid) hergestellt. Auf dieser Basis wurden Dutzende gängiger Materialien mit definierten Eigenschaften entwickelt. Dazu gehören unter anderem:
Ortalion auf Polyesterbasis. Es zeichnet sich durch sehr niedrige Grammatur und hohe Widerstandsfähigkeit gegen Beschädigungen aus.
Fleece, ein weiches und warmes Polyester-Strickmaterial.
Stretch, also dehnbare Gewebe mit Zugabe von Lycra oder PBT.
Cordstoff, ein warmes Baumwollgewebe, das schnitt- und reißfest, jedoch abriebanfällig ist.
Ballistisches Nylon, das auch bei der Herstellung von kugelsicheren Westen verwendet wird. Es ist sehr widerstandsfähig gegen Beschädigungen und Abrieb.
Kevlar, ein elastisches und zugleich außerordentlich widerstandsfähiges Material.
Die Wahl des geeigneten Materials hängt von der Arbeitsumgebung und der durchgeführten Gefährdungsbeurteilung ab.
Zertifizierung nach EN/ISO-Normen: Was bedeutet das für Schutzkleidung?
In Polen gilt derzeit die EU-Verordnung Nr. 2016/425 vom 16. März. Sie legt eine Reihe von Normen für verschiedene Arten von Schutz- und Spezialkleidung fest. Dort sind die genauen Parameter enthalten, die Schutzkleidung für Feuerwehrleute, Schweißer und andere Tätigkeiten erfüllen muss.
Alle Schutzkleidungen müssen zudem Zertifikate besitzen, die die Erfüllung der genannten Normen bestätigen. Zur Erlangung dieser Zertifikate wird die Kleidung strengen Labortests unterzogen, die anschließend in regelmäßigen Abständen wiederholt werden müssen.
Zusammenfassung: Schutz- und Arbeitskleidung
In Polen kommt es weiterhin zu vielen Arbeitsunfällen. Um den Beschäftigten bestmöglichen Schutz zu bieten, werden Schutzkleidung und persönliche Schutzausrüstung gemäß der Tabelle zur Zuteilung von Schutzkleidung eingesetzt. Jede solche Kleidung muss die Schutzkleidungsnormen erfüllen, die den Schutz vor Gefahren am Arbeitsplatz bestätigen.
An vielen Arbeitsplätzen erhält der Beschäftigte außerdem Arbeitskleidung, die die persönliche Kleidung vor Beschädigung oder Verschmutzung schützt. In diesem Fall ist keine Zertifizierung erforderlich.
Sowohl Arbeits- als auch Schutzkleidung gehören dem Arbeitgeber, der für deren Pflege sorgen sollte: reinigen, reparieren und warten.Autor: Grzegorz Nowak